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Neue Reihe: „Raritäten aus dem Stadtteilarchiv Rotthausen“

Mit Informationen aus dem Stadtteilarchiv Rotthausen und der Bergbausammlung Rotthausen erscheint in unregelmäßigen Abständen eine neue Heftreihe unter dem Titel: „Raritäten aus dem Stadtteilarchiv Rotthausen“. Die Hefte haben das Format DIN A4 und behandeln Themen, die besonders für Rotthausen (Gelsenkirchen) und den angrenzenden Essener Raum von Interesse sind.

Heft 1 „Rotthauser Notgeld“

Vor knapp 100 Jahren gab es in Rotthausen gleich eine ganze Reihe von Milliardären, was allerdings nicht an besonderem Reichtum lag, vielmehr an der Inflation von 1923. Dieses Notgeld, ebenso wie jenes aus der Zeit der Münzknappheit in den Jahren davor, beleuchtet das erste Heft „Rotthauser Notgeld“.
Preis: 7,50 Euro.

Heft 2 „Urnenhain auf dem Rotthauser Friedhof“

Der Urnenhain auf dem Rotthauser Friedhof ist ein Zeugnis der Freidenker-Bewegung der Weimarer Republik. In der Bewegung sammelten sich insbesondere Sozialdemokraten. Aus ihrer proletarischen Weltanschauung heraus betrachten Freidenker den Austritt aus der Kirche und damit auch die Einäscherung als Teile eines „freigeistigen Kulturkampfes“.

Der Rotthauser Urnenhain entstand 1924. Rotthausen war damals eine Hochburg der KPD und die Rotthauser Freidenker gehörten zum kommunistischen Flügel der Arbeiterbewegung.
Preis: 3,00 Euro.

Heft 3 „Die Entwicklung der (Hand)schriften“

Anhand von Abbildungen des Alphabets erklärt das Heft die Entwicklung der Schriften in Deutschland von der karolingischen Minuskel des 8. Jahrhunderts bis hin zur Vereinfachten Ausgangsschrift von 1968.

Ein Hauptteil des Heftes besteht aus einer Farbreproduktion aller 64 Seiten der „Essener Fibel“, herausgegeben von der Verlagshandlung G. D. Baedeker im Jahre 1916.
Preis: 5,00 Euro.

Heft 4 „Hausummern vor Einführung der Straßennamen“

Vor der heute üblichen Adressierung mit Straßennamen und Hausnummer hat man die Häuser einer Ortschaft einfach mit Nummern versehen. Häufig wurden diesen Nummern auch Buchstaben, Ziffern oder Bruchzahlen angehängt. Adressen wie Rotthausen 128½ waren nichts ungewöhnliches.

Dies hatte mit dem fortschreitenden Bevölkerungszuwachs infolge der Industrialisierung zu immer größeren Schwierigkeiten geführt. Die wachsende Anzahl der Gebäuden führte oft zu Umnummerierungen. So wurde das selbe Haus 1882 mit Rotthausen Nr. 133/7 und drei Jahre später mit Rotthausen Nr. 134 beurkundet.
Preis: 5,00 Euro.

Heft 5 „Ziegeleien in Rotthausen“

Die rasch fortschreitende Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachte einen immer stärkeren Zustrom von Arbeitern und deren Familien. Auf den Feldern der ländlichen Bauernschaften wuchsen große Siedlungen.
 
Es entstand ein enorme Bedarf an Ziegelsteinen: für eine 3-Zimmer-Wohnung benötigte man 30 bis 35.000.

Das kleine Handwerk der Ziegelbrenner wurde durch mechanisierte Produktion in industriellen Anlagen ersetzt. In und um Rotthausen entstanden mehrere Werke mit großen Ringöfen und Dampfmaschinen.
Preis: 5,00 Euro.

Heft 6 „Die Seilbahn in Rotthausen“

Viele Rotthauser werden sich an die Seilbahn erinnern, die die Rotthauser Straße und die Karl-Meyer-Straße überquerte. Aber welche Aufgaben sie hatte, war den meisten Rotthausern nicht bekannt.

Die Drahtseilbahn transportierte Kokskohle quer durch Rotthausen – hoch über Straßen, Eisenbahnen und Zechengebäuden.

Das Heft erzählt die Geschichte der Kokereien auf Zeche Dahlbusch, erklärt wie die Kokskohle aus Feinkohle, Schlamm und Kohlenstaub gemischt wurde, und zeigt die Seilbahnführung durch Rotthausen mit Lageplänen und zahlreichen Fotos.
Preis: 3,00 Euro.

Heft 7 „Der Friedhof in Rotthausen“

Die Gemeinden Katernberg und Rotthausen (damals im Landkreis Essen) hatten 1890 mit knapp 16.000 Einwohnern keinen kommunalen Friedhof und kein Leichenhaus. Die Toten mussten in den überfüllten Wohnungen aufgebahrt werden.

Das Heft erzählt die Geschichte des Rotthauser Friedhofs von den Anfängen bis zum heutigen Tage. Aktuelle Farbfotografien zeigen viele interessanten Grabstätten und Denkmäler. Neue Aspekte der modernen Bestattungskultur werden ebenfalls in Wort und Bild dargestellt.

Eine Reproduktion der Begräbnisordnung von 1892 gibt faszinierende Einblicke in die Sitten und Bräuche der damaligen Zeit.

Die Herkunft des Namens Hilgenboom (heiliger Baum), wird erklärt, der auf eine heilige Stätte der Germanen deutet. Ein Auszug aus dem Landmatrikel des Hochstiftes Essen von 1668 listet vier Grundstücke „im Schemanns heiligen Baum“.
Preis: 5,00 Euro.

Weitere Themen sind in Vorbereitung.

Verkaufsstellen

Erhältlich sind die Hefte entweder vom Stadtteilarchiv direkt oder von unseren Verkaufsstellen:

Überblick aller verfügbaren Titel